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T-Ring für 35 mm Nikon Kameras

T-Ring für 35 mm Nikon Kameras

Überblick

Fokale Fotografie mit Teleskopen

Mit einem T-Ring wird Ihr Teleskop oder Spektiv zum Tele-Objektiv. Anstelle des Kameraobjektivs wird einfach der T-Adapter mit dem Kameragehäuse verbunden, und die Kamera kann fest mit der Optik verschraubt werden. Viele Teleskope haben bereits von Werk aus ein T2-Gewinde (M42x0,75) am Okularauszug integriert, für alle anderen gibt es passende Adapter auf 2"-Steckmaß. Das Teleskop funktioniert dann wie ein Teleobjektiv mit fester Blende und manueller Fokussierung, die Brennweite entspricht der der Teleskops. (Für die Abschätzung des Bildausschnitts müssen Sie gegebenenfalls den Crop-Faktor des Kamerasensors berücksichtigen.) Damit die Bilder gelingen, sollte der Okularauszug möglichst robust sein (Bild rechts), die Fokussierung erfolgt am besten über den Live-View-Modus der Kamera. So können auch lange Brennweiten exakt fokussiert werden.

Alle Celestron T-Ringe sind genormt, damit der Abstand von der Auflagefläche zum Kamerasensor 55,0mm beträgt. So kann auch der Abstand zu weiterem optischen Zubehör wie Bildfeldebnern oder Barlowlinsen exakt eingehalten werden, damit keine vermeidbaren Bildfehler entstehen.

Der Celestron T-Ring für Nikon passt an alle Spiegelreflexkameras mit Nikon Bajonett.

Mit einem T-Ring wird das Teleskop zum Teleobjektiv. Ein solider Okularauszug ist für die Fotografie Pflicht.

Mit einem T-Ring kann eine Spiegelreflexkamera nicht nur ein Teleskop angeschlossen werden, sondern auch an viele Spektive oder geeignete Okulare. Bei Spektiven wird die Kamera nicht direkt an das Spektiv angeschlossen, sondern an das Okular. Bei der so genannten Okularprojektion ist die Vergrößerung höher und hängt von der Vergrößerung des Okulars ab. Der direkte Anschluss an ein Spektiv ist zumindest bei Refraktorspektiven in der Regel nicht möglich, da die Kamera nicht scharf gestellt werden kann. Die Okularprojektion umgeht dieses Problem.

Für bessere Bildschärfe haben sich 40mm-T2-Verlängerungshülsen bewährt; diese steigern zusätzlich die Vergrößerung noch einmal.

Durch die stabile Schraubverbindung halten auch schwere Spiegelreflexkameras sicher; während für kleine Kompaktkameras ein universeller Kamerahalter (MicroStage) ausreicht.

Diese Methode der Okularprojektion ist qualitativ die beste Möglichkeit, um durch ein Spektiv zu fotografieren, und war in der Amateurastronomie jahrelang die Standardmethode für die Planetenfotografie, da so leicht die nötigen hohen Vergrößerungen erzielt werden können.

Viele Spektive wie hier das Celestron Ultima 80 haben ein T2-Gewinde im Okular integriert.

Ein T-Ring verbindet Ihr 35-mm-Kameragehäuse mit einem T-Adapter, einem Off-Axis-Guider oder einem Tele-Extender. Sie benötigen ihn, um durch ein Teleskop oder ein Spektiv zu fotografieren.

Optionales Zubehör

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