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Martin Rietze

Martin ist seit über 30 Jahren begeisterter Amateurastronom. Er hat 9 totale Sonnenfinsternisse und viele weitere Himmelsobjekte, darunter viele Kometen, abgelichtet. Von seinen unzähligen Auslandsreisen bringt er immer wieder Fotos des Sternenhimmels vor unglaublicher Kulisse mit. Seine Hauptleidenschaft gilt jedoch der Vulkanfotografie, hauptsächlich hierfür reist er um die ganze Welt. Seine absolut begeisternden Bilder findet man auf seiner privaten Webseite www.mrietze.com, eines seiner Vulkanbilder hat es sogar zum NASA APOD geschafft. Mit seinem Kollegen Michael Risch hat er für "Color Foto" Kapitel für die Bücher Fotoschule und Extremfotografie verfasst.

Bei Baader Planetarium ist Martin, als gelernter Elektronik-Ingenieur, im Sternwarten-Projektteam für die Kuppelelektronik- und Computerinstallation in Sternwarten und Forschunsstationen weltweit verantwortlich und hat z.B. Kuppeln im Nordpolarkreis sowie in der Antarktis mit geplant und dort aufgebaut. Ebenso ist er mit der CCD Technik von DSLR Kameras und allen Arten von Optiken bestens vertraut.


  • Das war die Perseidennacht 2018

    Update: das war die Perseidennacht 2018 Unser Kollege Martin Rietze ist wieder ausgezogen um die Perseiden vom Berg zu beobachten. Die Beobachtung fand am Steinsee in den Lechtaler Alpen statt, eine landschaftlich schöne, lichtverschmutzungsarme und alpine Kulisse - ohne jeden Strassenverkehrseinfluß und nur durch stundenlangen Fußmarsch erreichbar. Einsatz mit fixem Fisheye und nachgeführtem 14mm/1.8 Objektiv auf Vollformat. Die Leuchtspur ist auf HD gecroppt. Die Sichtungen waren auch mit dem Auge spektakulär, jedoch war der Peak um Mitternacht, die Morgenstunden zeigten zwar auch viele, aber deutlich schwächere Meteore. Dramatisch war auch die Wetterkulisse, am Abend ging ein heftiges Gewitter nieder, und danach klarte es schnell und brilliant auf. Während der Perseidennacht wurde außerdem ein wenig bekanntes atmosphärische Phänomen fotografisch festgehalten, der "Airglow" oder "Himmelsglühen". Es sind grüne und...
  • Kometen-Filter

    Kometen leuchten auf zwei Arten Der Hauptanteil des leuchtenden Kometenschweifs besteht aus reflektiertem und gestreuten Sonnenlicht welches von der Staubfahne des Kometen reflektiert wird - auch Staubschweif genannt. Zusätzlich bildet sich oft auch ein Gas-Schweif, je nach der Masse an Gas welche der jeweilige Komet emittiert. Dieses Gas wird durch die Energie des Sonnenwindes ionisiert (zum Leuchten angeregt). Dieser Ionenschweif leuchtet bevorzugt in den Linien OIII (501nm) und Cyan (511 und 514nm). Will man nun den Kometen am Himmel hervorheben muss man bei der Wahl geeigneter Filter folgendes berücksichtigen: Hinsichtlich des Staubschweifes gibt es keinerlei Möglichkeit, nur die dominanten Lichtanteile herauszufiltern (wie bei Emissionsnebeln z.B. in H-alpha) und die anderen Wellenlängen einfach zu blocken. Hier verhält es sich wie bei der Galaxienbeobachtung - es hilft...

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