Highlights am Nachhimmel: April 2024


Im Frühlingsmonat April zieht sich Jupiter als letzter verbliebener Planet vom Abendhimmel zurück. Erst später in diesem Jahr können wir wieder Planeten am Himmel sehen. Auch die Wintersternbilder wie der Orion verschwinden in der Dämmerung und markieren das Ende der beobachtungsfreundlichen langen Winternächte.

Der Nachthimmel über München zur Monatsmitte gegen Mitternacht.

Zur Monatsmitte gegen Mitternacht stehen Perseus, Cassiopeia und Cepheus noch tief am Nordhimmel. Im Herbst können wir sie besser sehen. Über unseren Köpfen leuchten zurzeit stattdessen die Sterne von Luchs, Drache und Großem Wagen (bzw. dem Großen Bären). Der mittlere Doppelstern des Großen Wagens ist Mizar, und neben ihm schimmert sein schwacher Begleiter Alkor. Die beiden bilden eine echten Doppelstern, der durch die Schwerkraft zusammengehalten wird. Alkor sollte bereits mit dem bloßen Auge sichtbar sein; in einem Fernglas wie dem UpClose G2 10x50 - Porro (#824256 , € 62,-) ist er ein leichtes Ziel.

Weiter im Süden dominieren die Frühlingssternbilder Löwe, Haar der Berenike, Jagdhunde und Jungfrau den Himmel von den frühen Abendstunden bis weit in die Morgenstunden hinein. In diesen Sternbildern finden wir viele hunderte Galaxien, von denen wir uns einige näher betrachten wollen.

Weiter im Osten des Himmels leuchten die markanten Sternbilder Bootes, Nördliche Krone und Herkules bis zum Sonnenaufgang.


Highlights des Nachthimmels: April

  • 2. April: Mond im letzten  Viertel
  • 8. April: Neumond, von den USA aus ist außerdem eine totale Sonnenfinsternis sichtbar. Mehr über dieses Ereigis und andere Sonnenfinsternisse in diesem Jahr sowie hilfreiche Tipps zur Beobachtung und Fotografie finden Sie in unserem aktuellen Beitrag hier.
  • 15. April: Mond im ersten Viertel
  • 20. April: Enge Begegnung von Jupiter und Uranus am Abendhimmel – leider nur in einem Abstand von 21° von der Sonne, daher unter ungünstigen Beobachtungsbedingungen
  • 21. April: Der Komet 12/P Pons-Brooks erreicht seine größte Helligkeit und seine Perihelstellung, ist zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht von Deutschland aus zu sehen.
  • 22. April: Meteorschauer der Lyriden – ihr Ursprungspunkt (der "Radiant") steht die ganze Nacht über dem Horizont, sodass auch die ganze Nacht über Sternschnuppen zu erwarten sind. Leider stört der fast volle Mond die Beobachtung.
  • 24. April: Vollmond


Im Reich der Galaxien

Die Frühlingsmonate von März bis Mai sind für Beobachter auf der Nordhalbkugel die Galaxienzeit. Jetzt versperrt unsere Milchstraße mit all ihren Sehenswürdigkeiten nicht mehr den Blick auf diejenigen Sternbilder, in denen es eine ganze Reihe von Galaxien und Galaxienhaufen gibt, die in der Reichweite von Amateurteleskopen liegen. Im Frühling erreichen die Sternbilder Großer Bär, Jungfrau und Haar der Berenike ihre beste Sichtbarkeit an unserem Himmel.

Der mit Stellarium simulierte Himmelsanblick Mitte April gegen Mitternacht zeigt die Position von nur einer sehr kleinen Auswahl an Galaxien (die roten Ellipsen) im Bereich von Löwe, Haar der Berenike, Jungfrau und Großem Bären.

Im Prinzip können Sie zumindest die hellsten dieser Galaxien mit jedem Celestron-Teleskop beobachten. Aber je größer die Öffnung des Teleskops ist, desto mehr Licht kann es sammeln, und desto besser besser können Sie die kleinen, schwachen und weit entfernten Galaxien erkennen (das gilt natürlich auch für Nebel, Sternhaufen und andere Deep-Sky-Objekte). Obwohl es viele hellere Galaxien gibt, die leicht zu finden sind, gibt es noch viele weitere, die weit entfernt und daher klein und lichtschwach sind, dass sie nicht leicht zu finden sind.

Azimutal montierte Teleskope sind bei reinen Beobachtern sehr beliebt, da sie sehr schnell aufgebaut und leicht zu bedienen sind. Solche Fernrohre wie die Celestron StarSense Explorer Dobson-Teleskope, die die StarSense Explorer App auf Ihrem iOS/Android-Handy als Sucher verwenden, machen selbst die Jagd nach kleinen und schwer zu findenden Galaxien zum Kinderspiel, sodass Sie sich ganz auf die Beobachtung konzentrieren können. Die azimutalen Goto-Teleskope von Celestron wie die beliebten NexStar SE, NexStar Evolution und CPC Modelle lassen Sie ein Objekt aus der umfangreichen Datenbank auswählen, anschließend fährt die Montierung das Ziel automatisch an und gleicht die Erddrehung selbständig aus, sodass die Galaxie immer im Okular zu sehen ist.

Um den Anblick der Galaxien und Galaxienhaufen entspannt zu genießen, greifen erfahren Beobachter gerne zu Weitwinkel-Okularen wie den 82 Grad Luminos Okularen von Celestron (mehr dazu in unserem Himmelsüberblick vom Januar 2024). Um schwache Objekte besser zu sehen, hilft die Technik des indirekten Sehens: Dabei schauen Sie ein Objekt nicht direkt an, sondern etwas an ihm vorbei – so fällt das Licht auf die lichtempfindlicheren Bereiche am Rand der Netzhaut in Ihren Augen.

Um diese kleinen Objekte im Bild festzuhalten, lohnt sich der Griff zu langbrennweitigen Teleskopen. Ein Celestron Schmidt-Cassegrain oder EdgeHD Teleskop ist dafür ideal. Celestron bietet diese Teleskope mit Öffnungen vom 5” (125mm) SCT bis hin zum 14” (356mm) SCT/EdgeHD an, auch im Set mit parallaktischen Montierungen wie der Advanced VX, der CGEM II und den großen CGX und CGX-L mit besonders hoher Nutzlast. Die gabelmontierten Celestron NexStar SE, Evolution und CPC Teleskope können mit einer optionalen Polhöhenwiege ebenfalls für lange Belichtungszeiten genutzt werden.

Astrofotografie mit einem azimutalen montierten Schmidt-Cassegrain – welches Equipment ist dafür notwendig?

Mehr Informationen über die Astrofotografie mit azimutalen Montierungen finden Sie diesen Artikel hier.


Ein Celestron EdgeHD mit dem StarSense Autoguider auf einer parallaktischen Advanced VX Montierung

Um Details in diesen kleinen Galaxien aufzulösen, sind lange Belichtungszeiten nötig. Natürlich muss die Montierung auch die ganze Zeit über präzise nachführen. Celestrons neuer StarSense AutoguiderStarSense Autoguider StarSense Autoguider (#825115, € 899,-) unterstützt die aktuellen parallaktischen und azimutalen NexStar-Goto-Montierungen (eine vollständige Kompatibilitätsliste finden Sie auf der Produkseite) und ist ein kleiner, hochwertiger Refraktor mit einer eingebauten Kamera, der Nachführfehler der Montierung korrigiert, sodass Sterne auch langen Belichtungszeiten punktförmig bleiben. Der StarSense Autoguider vereint Leitrohr, Autoguider-Kamera und den nötigen Steuercomputer samt Software in einer kompakten Einheit. Mit Celestrons patentierter StarSense-Technik hilft er auch beim Einrichten der Montierung und ermöglicht eine noch höhere Genaugkeit bei der Objektpositionierung – was sowohl für die Fotografie mit kleinen Kamerasensoren als auch bei der visuellen Beobachtung hilfreich ist, wenn Sie ein hochvergrößerndes Okular verwenden.


Interessante Galaxien für Fotografen und visuelle Beobachter

Wir haben für Sie eine kleine Auswahl an interessanten Galaxien vorbereitet (sortiert nach den Sternbildern), die sowohl für Fotografen als auch für visuelle Beobachter reizvolle Ziele sind:

Jagdhunde

Simulierter, visueller Anblick dieser Galaxie mit einem gängigen 25mm Plössl-Okular und einem 8" SC-XLT Tubus (OTA) mit 3" Schiene (76mm) (#820160X , € 1449,-) bei etwa 81facher Vergrößerung.
  • M51 – die Whirpool- oder Strudel-Galaxie: Ein großartiges Beispiel für eine Spiralgalaxie, auf die wir “face on” blicken, also direkt von oben. Mit einer scheinbaren Helligkeit von 8,1mag ist sie sogar in der Reichweite von Ferngläsern wie dem SkyMaster 15x70 (#821430 , € 139,-) , aber um Details in der Spiralstruktur zu sehen, benötigen Sie ein Teleskop mit mindestens 200 mm Öffnung – mehr ist auch kein Fehler.
Simulierter Anblick durch einen StarSense Explorer 8" Dobson (#822120 , € 1119,-)  und ein  Luminos 10 mm Okular (#810257 , € 169,-) mit einem 82° großen Eigengesichtsfeld, bei dem der Bildfeldrand nicht mehr stört (die Luminos Series ist hervorragend geeignet, um in das Universum einzutauchen) und einer Vergrößerung von etwa 200x
  • M63 – die Sonnenblumen-Galaxie liegt fast in der Mitte dieses Sternbilds und ist mit einer scheinbaren Helligkeit von 8,6mag schon ein Fernglas-Objekt, aber erst ein Teleskop mit 150mm-200mm Öffnung zeigt ihre ovale Form und erste Strukturen. Mit ein wenig Fantasie ähnelt sie tatsächlich einer Sonnenblume. Etwa 27 Millionen Lichtjahre trennen uns von dieser Galaxie, die schon in kleineren Teleskopen zu finden ist.  Fotografien dieser Galaxie zeigen viele eng gewundene Spiralarme.
  • M106 ist eine Spiralgalaxie mit einer Helligkeit von 9,1mag und einer großen Flächenhelligkeit, sodass sie schon im Fernglas zu finden ist – aber erst ein Teleskop mit mindestens 200mm Öffnung wird Ihnen mehr Details ihrer Spiralstruktur zeigen.
  • NGC4631 (die Walgalaxie oder Heringsgalaxie) und NGC4656/NGC4657 (wird gelegentlich auch als Hockeyschläger bezeichnet): Der Wal ist eine Balkenspiralgalaxie, auf die wir von der Seite schauen und die einige Beobachter an einen Wal erinnert. Der"Hockeyschläger" ist die Galaxie NGC4656, die an einem Ende durch die Schwerkraft der benachbarten Walgalaxie verzerrt wird, und NGC4657 ist der "Haken" der Galaxie. Die Walgalaxie erreicht eine Helligkeit von 9,8mag, während der Hockeyschläger nur elfte Größe erreicht – für diese beiden benötigen Sie also ein Teleskop.

Haar der Berenike

  • M64 - die Black Eye Galaxy: Mit einer scheinbaren Helligkeit von 8,5mag ist diese Galaxie in der Reichweite von Ferngläsern und kleinen Teleskopen, aber erst Geräte mit 15-20 cm Öffnungen zeigen mehr Details. Ihren Spitznamen “schwarzes Auge” verdankt sie den Staubwolken, die das Zentrum der Galaxie umgeben. Sie ist mehr als einen Blick wert (und ein Foto auch!).
Das Bild simuliert den Himmelsausschnitt, den eine APS-C-Kamera an einem 9¼" SC-XLT Tubus (OTA) mit 3" Schiene (76mm) (#820165X , € 2099,-) zeigt.
  • NGC4565 - die Nadel-Galaxie: Diese edge-on Galaxie, bei der wir direkt auf die Kante schauen, ist auch als Nadel- oder Needle-Galaxie bekannt. Mit einer scheinbaren Helligkeit von 9,6 mag verlangt sie nach einem Großfernglas oder einem Teleskop. Fotografien durch langbrennweitige Teleskope zeigen das markante Staubband, das die große Achse der Galaxie zweiteilt.

Löwe

Die Grafik zeigt, dass das gesamte Leo-Triplett auf den Sensor einer APS-C-Kamera an einem RASA 8" - Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph (#822252 , € 2399,-) passt. Geräte mit längerer Brennweite zeigen die einzelnen Galaxien, dafür können sie aber auch mehr Details auflösen.
  • Das Leo-Triplett besteht aus drei Galaxien:  Messier (M)65, M66 und NGC3628 - letztere trägt den Spitznamen Hamburger-Galaxie. Diese drei Galaxien stehen an unserem Himmel so nahe beieinander, dass sie bei niedriger Vergrößerung gemeinsam in das Okular eines Teleskops mit nicht allzu großer Brennweite passen. M66 liegt schon in der Reichweite von Ferngläsern wie dem Celestron 10x50, während M65 und NGC3628 lichtschwächer sind und nach einem größeren Fernglas wie einem SkyMaster Pro ED 15x70 (#821571 , € 489,-) oder SkyMaster Pro ED 20x80 (#821572 , € 649,-) verlangen – oder gleich nach einem kleinen Teleskop.

Großer Bär

Das Bild simuliert den Anblick in einem 8" SC-XLT Tubus (OTA) mit 3" Schiene (76mm) (#820160X , € 1449,-)
  • M101, die Feuerrad- oder Pinwheel Galaxie ist eine etwa 25 Millionen Lichtjahre entfernte "face-on" Spiralgalaxie mit einem Durchmesser von etwa 170.000 Lichtjahren, die wahrscheinlich über eine Billion Sterne enthält. Sie liegt in der Deichsel des Großen Wagens, in der Nähe des Doppelsterns Mizar/Alkor. Aufgund ihrer geringen Flächenhelligkeit ist sie in kleineren Optiken mit weniger als etwa 15 cm Öffnung eine Herausforderung für visuelle Beobachter, aber sie bietet einen hübschen Anblick und ist es wert, ein wenig Zeit in die Suche zu investieren. Astrofotos zeigen ihre faszinierenden Spiralarme.
  • M81 und M82 - Bodes Galaxie und die Zigarren-Galaxie sind mit Helligkeiten von 6,9 bzw. 8,4 mag schon in der Reichweite von Ferngläsern mit nur 50 mm Öffnung, wobei M81 oval erscheint und M82 als länglicher Strich. Bei niedriger Vergrößerung passen die beiden Galaxien gemeinsam in das Bildfeld eines niedrig vergrößerndes Okulars wie z.B. einem Standard 25mm Plössl an einem kurzbrennweitigen Teleskop wie dem Celestron StarSense Explorer 130mm Tabletop Dobson (#822126 , € 609,-)

Das Bild rechts, das beide Galaxien zusammen zeigt  (M81 rechts; M82 links) wurde mit dem kürzlich vorgestellten Celestron Origin – Intelligent Home ObservatoryCelestron Origin – Intelligent Home Observatory Celestron Origin – Intelligent Home Observatory (#821880, € 4990,-) aufgenommen - einem Smart-Teleskop mit einem 6” Rowe Ackermann Schmidt Astrograph als Optik, das faszinierende Astrofotografien liefern kann. Dabei ist es ein All-in-One Teleskop, das kinderleicht aufzubauen ist, sich automatisch am Himmel orientiert und die Bilder direkt auf Ihr Handy, Tablet oder Smart-TV schickt.

Jungfrau

  • Markarians Galaxienkette: Nahe des Zentrums des Virgo-Galaxienhaufens liegt diese Kette aus sieben Galaxien, darunter auch Messier 84 und 86. Zwei weitere Mitglieder, NGC4435 und NGC4438, sind miteinander wechselwirkende Galaxien, die auch als "Die Augen" oder "Markarians Augen" bezeichnet werden. An unserem Himmel erstreckt sich diese Galaxienkette über mehr als ein Grad, was sie zu einem idealen Ziel für die Großfeld-Astrofotografie mit einem Celestron RASA macht. Das Foto zeigt Markarians Kette und viele weitere Galaxien. Es entstand mit einem Advanced VX (AVX) 800 RASAAdvanced VX (AVX) 800 RASA Advanced VX (AVX) 800 RASA (#821741, € 3649,-) mit Hilfe des StarSense Autoguiders für eine exakte Nachführung. Wenn Sie dieses "Reich der Galaxien" beobachten oder fotografieren, erhalten Sie ein Gefühl für die Größe unseres Universums!
  • M49: Dieses 9,4 mag helle Mitglied des Virgo-Galaxienhaufens ist eine elliptische Galaxie, deren Kern und Halo schon in einem kleinen Teleskop sichtbar werden. Aber auch in großen Teleskopen erscheint diese große Galaxie nur als strukturloser Nebel.
  • M87 - Virgo A: Mit einer scheinbaren Helligkeit von 9,6 mag gehört diese elliptische Galaxiezu den hellsten Mitgliedern des Virgo-Haufens. Bei dieser Helligkeit greifen Sie am besten zu einem Großfernglas oder gleich zu einem Teleskop, das dann einen elliptischen Nebelfleck zeigt. Im Zentrum der Galaxie liegt ein Schwarzes Loch, das die Energiequelle für einen Materiestrom ist, der aus ihrem Kern entweicht und – wenn auch nur schwach – schon in Teleskopen ab 20 cm Öffnung zu erahnen ist.
  • M104 - Die Sombrero-Galaxie: Die Edge-On-Galaxie achter Größe liegt schon in der Reichweite von Ferngläsern, aber erst Teleskope ab 20 cm Öffnung können die Staubbänder zeigen, denen diese Galaxie ihren Namen verdankt!

Alle Himmelsereignisse 2024

In unserer Himmelsvorschau für 2024 finden Sie ausführliche Informationen zu Sonnenwenden, Meteoren, Sonne, Mond, Planeten und Finsternissen.

Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl oder Verwendung eines Celestron-Teleskops oder -Zubehörs zur Beobachtung des Nachthimmels benötigen, wenden Sie sich bitte an einen unserer autorisierten Celestron-Händler, der Ihnen gerne Ihre Fragen beantwortet.


Über den Autor: Lee Sproats

Lee Sproats

Dr. Lee Sproats interessiert sich für Astronomie, seit er 1977 Star Wars sah und in der britischen Fernsehsendung Sky at Night auftrat. Danach studierte er Astronomie, wo er am University College London/Mullard Space Science Laboratory einen Abschluss und anschließend einen Doktortitel in diesem Fach erwarb. Er arbeitete in Australien in der Radioastronomie und nutzte optische und Infrarot-Teleskope auf Hawaii und La Palma sowie die Lowell und Kitt Peak Observatorien in den USA. Nachdem er für die Universität von Surrey gearbeitet hatte, um den Einsatz von Computern in der Lehre an britischen Hochschulen zu fördern, und anschließend als IT-Trainer für ein Börsenunternehmen tätig war, arbeitete er für Greenwich Observatory Ltd, wo er die nördliche Niederlassung leitete, und anschließend für David Hinds Ltd, wo er mit unseren und Celestron-Produkten handelte. Er ist häufig an Flugausflügen beteiligt, die Passagiere zur Beobachtung des Nordlichts führen, hat Reisen zur großen Sonnenfinsternis in den USA 2017 in der Nähe von Hopkinsville geleitet und war leitender Astronom an Bord einer speziell gecharterten 737, um die totale Sonnenfinsternis 2015 in 38.000 Fuß Höhe zu beobachten. Lees astronomische Interessen umfassen Mondbeobachtung, Astrofotografie, Fotometrie und Pro-Am-Kooperationen.

Seit David Hinds seine Tätigkeit im Dezember 2020 eingestellt hat, arbeitet Dr. Sproats für Baader Planetarium als unser Vertreter/Berater in Großbritannien und ist verantwortlich für die Betreuung unserer Händler in Großbritannien und Irland, für die Produktunterstützung von Baader Planetarium/PlaneWave/10Micron, für das Verfassen von Artikeln und für unsere Großteleskop- und Sternwarten-Instrumentierungsprojekte.


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