Unboxing des neuen Celestron 8" Rowe Ackermann Schmidt Astrograph

Wie bei allen neuen HighEnd-Teleskopen gingen auch die aller ersten Exemplare des RASA an Händler und Tester, um die Geräte noch einmal auf Herz und Nieren prüfen oder auf Messen zu zeigen, bevor sie in größeren Stückzahlen die Fabrik verlassen und in den Handel gelangen.

"Unboxing" des RASA 8

Der Karton wurde mit 39cm (B) x 37cm (T) x 78cm (L) gemessen und bringt mit Inhalt genau 11 kg auf die Waage. Jetzt – wollen wir die Kiste einmal öffnen!

Der "OTA" im Karton, zusammen mit dem Verpackungsmaterial - RASA 8

Der "OTA" im Karton, zusammen mit dem Verpackungsmaterial

Öffnet man den Versandkarton und den zweiten, inneren Karton, kommt der RASA 8 ans Tageslicht – deutlich sichtbar in seiner schützenden Plastikfolie, zusammen mit einem Beutel Silikagel und gut gesichert mit Polstermaterial, das das ganze Teleskop (den "OTA", das Optical Tube Assembly – also den Tubus mit der eingebauten Optik) vor Transportschäden schützt.

Der RASA 8 ohne die Transportpolsterung

Der RASA 8 ohne die Transportpolsterung

Die oberen Hälften der drei Transportschalen lassen sich einfach abnehmen, und der ganze Tubus ist sichtbar. Er liegt auf der Seite, sodass das Celestron-Logo und der "Rowe-Ackermann F2.0 Schmidt Astrograph" Schriftzug zu sehen sind. Das Teleskop hat die selbe Farbgebung wie die größeren RASAs. An der Unterseite ist der lange 3" CGE-Style Schwalbenschwanz befestigt. Ein kleiner brauner Karton mit Zubehör steckt an einer Seite; die Bedienungsanleitung liegt unter dem Teleskop.

Und hier der Inhalt, nachdem das Teleskop aus seiner Verpackung befreit wurde und der Inhalt des Zubehörkartons (links das Batteriepack für den Lüfter, in der Mitte der C-Mount-Adapter) vor dem Teleskop auf dem Tisch ausgebreitet wurden, zusammen mit der Anleitung. Mit dem C-Mount-Adapter lassen sich kleinere Kameras am RASA verwenden. Noch einmal schnell auf die Waage mit dem Teleskop: 7,9 kg ohne Verpackung.

Der Celestron RASA 8 mit dem Zubehör im Lieferumfang.

Der Celestron RASA 8 mit dem Zubehör im Lieferumfang.

 

Blick von vorne auf den RASA 8. Die Kollimierungsschrauben sind durch die Löcher des Kameraadapters zu erkennen.

Blick von vorne auf den RASA 8. Die Kollimierungsschrauben sind durch die Löcher des Kameraadapters zu erkennen.

Wenn man den Staubschutzdeckel vorne entfernt, kommen Hauptspiegel, Schmidt-Platte, die Korrektorlinsen (an der Stelle des Hauptspiegels eines normalen Schmidt-Cassegrains) und die Fassung der Korrektorlinsen zum Vorschein. Der größere M42-Kameraadapter ist vormontiert und wird durch den großen, geriffelten Ring fixiert. Die Kameraadapter haben lange, gebogene Schlitze, damit die Korrektorlinse auch mit montierter Kamera justiert werden kann.

Auf dem Foto links ist der Kameraadapter zu sehen, ebenso wie die drei Kollimierungsschrauben unter den bogenförmigen Löchern des Kameraadapters.

Die Rückseite des Celestron RASA 8 mit Fokussierknopf, Tragekopf und Batteriepack.

Die Rückseite des Celestron RASA 8 mit Fokussierknopf, Tragekopf und Batteriepack.

Wenn wir uns die Rückseite des Teleskops anschauen (unten), sehen wir einen großen Tragegriff für den einfacheren Transport, einen großen Fokussierknopf und die Lüftungsschlitze in der Mitte mit dem Stromanschluss für den eingebauten MagLev Ventilator, um die Optik an die Umgebungstemperatur anzupassen. Das mitgelieferte Batteriepack passt für 8 AA-Batterien (nicht im Lieferumfang), der Lüfter kann aber auch über eine andere Stromquelle wie z.B. einen Celestron Powertank versorgt werden.

Der Tragegriff des RASA 8

Der Tragegriff des RASA 8

Der RASA 8 hat ein paar nette Details. Das erste ist der große Tragegriff an der Rückseite, mit dem er sowohl getragen als auch leicht auf der Montierung ausgerichtet und ausbalanciert werden kann.

Die Sicherungsschraube, die verhindert, dass das Teleskop durchrutscht, wenn die Halteschrauben der Montierung nicht fest genug angezogen wurden.

Die Sicherungsschraube, die verhindert, dass das Teleskop durchrutscht, wenn die Halteschrauben der Montierung nicht fest genug angezogen wurden.

Ebenfalls sehr praktisch ist die große Rändelschraube, die in das Vorderende der orangefarbenen Schwalbenschanzschiene geschraubt ist. Dieses einfache "Mittel" verhindert, dass das Teleskop auf der Montierung durchrutscht und herunterfällt, falls die Halteschrauben der Prismenklemme der Montierung nicht fest genug angezogen wurden.

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